Schon die ersten iPhone Werbespots gesehen?
| Kategorie: Video, Gadgets | 0 KommentareHier sind sie zu finden:
http://www.apple.com/iphone/ads/ (QuickTime Videos)
Never been an iPod
How to
Calamari
Hier sind sie zu finden:
http://www.apple.com/iphone/ads/ (QuickTime Videos)
Never been an iPod
How to
Calamari
Jetzt auf apple.com: Die komplette Keynote von Steve Jobs auf der MacWorld 2007 (1:55 Stunden) sowie ein Auszug der Präsentation des neuen iPhone von Apple: MacWorld Videos anschauen.
Als Appetitanreger noch ein Bild des neuen Apple iPhone:

(Mehr Bilder bei engadget.com)
Steve Jobs bei einer Keynote zu sehen ist immer spannend und lehrreich. Ok, gutes Präsentieren ist etwas leichter, wenn man etwas Gutes zu präsentieren hat. Aber Steve Jobs und sein “Reality Distortion Field” sind einfach unnachahmlich gut.
Also, Chipstüten raus, Bierchen dazu, Steve Jobs gucken und von einer besseren (Gadget-)Zukunft träumen.
Und vom nötigen Kleingeld, sich all die schönen Neuheiten auch kaufen zu können…
Zu Weihnachten hat es nun also endlich geklappt - ich halte meinen ersten iPod in den zittrigen Händen! Gut, es ist für den Anfang erstmal ein iPod Shuffle und kein 80GB iPod 5G - aber ein Anfang ist gemacht. Und solange es noch keine Videos im deutschen iTunes Store gibt, komme ich auch noch ganz gut ohne Farbdisplay aus.

Nett verpackt - da macht das Kaufen Spaß
Mit der Verpackung kam dann jedenfalls gleich mal echtes Apple-Feeling auf - der Shuffle ruht in einer kleinen Plexiglas-Box, man sieht nur den iPod selbst, nicht das Zubehör und die diversen Anleitungen etc. Sieht schon mal edel aus, nicht schlecht für einen “USB-Stick mit Kopfhöreranschluss” - aber immerhin hat man ja auch fast 80,- EUR dafür hingelegt. Trotzdem, andere Hersteller scheitern immer wieder daran, dem Kunden ein positives Kauferlebnis zu bereiten, in dem sie ihre Ware lieblos in häßliche Pappboxen werfen. Auf dem Gebiet ist Apple einfach top.
Auf den Inhalt kommt es an
In der Box fand ich dann den iPod Shuffle und natürlich das angekündigte Zubehör: Einen (weissen!) Kopfhörer, eine (weisse!) Docking-Station (winzig, aber Apple-typisch schick), zwei Paar Stoffstulpen für die Ohrhörer, Bedienungsanleitungen in diversen Sprachen und - zwei Apple-Logo-Aufkleber (mit denen kann man sein Dell-Logo auf dem Notebook überkleben ;-). Die Docking-Station mit USB 2.0-Anschluss dient zum Aufladen des iPod sowie zur Synchronisierung mit iTunes 7.


Schnell mal Musik raufpacken
Alles ausgepackt, musste der iPod natürlich gleich mal ans Notebook angeschlossen werden. Einige haben sich wohl daran gestört, dass iTunes nicht auf CD mitgeliefert wird (würde nicht in die schicke Box passen), bei mir ist aber iTunes bereits installiert gewesen, und das dürfte wohl bei den meisten iPod-Käufern der Fall sein. Wichtig ist aber, dass man auf einer halbwegs aktuellen Version arbeitet - erst ab 7.0.2 “versteht” iTunes den neuen Shuffler.
Kaum war also der USB-Stecker drin und der iPod auf dem Dock, da startete auch schon iTunes und zeigte meinen Neuerwerb in der linken Navigationsleiste unter “Geräte” an. Auf Knopfdruck wurde auch gleich eine aktuelle Firmware für den iPod heruntergeladen - super, dass dies aus iTunes heraus funktioniert. Nix Treiber installieren, Zips auspacken, Stundenlang in Support-Foren suchen!
Per “Automatisch füllen” wurden die 966,7 MB freier Speicher fix mit zufälligen Titeln aus meiner Bibliothek gefüllt - ohne Kompression auf 128 KB/sek, aber mit Lautstärkenanpassung dauerte das ca. 6:20 Minuten, 180 Titel landeten auf dem iPod. Nebenbei wurde natürlich auch gleich der Akku nachgeladen…
Endlich: Musik hören
Runter vom Dock, Kopfhörer rein, einschalten - und los. Die Bedienung ist intuitiv, es gibt halt nur 5 Tasten und zwei Schiebeschalter: Start/Pause, Vor, Zurück, Lauter, Leiser sowie An/Aus und Shuffle/Originalreihenfolge:

Der Klang ist in Ordnung, allerdings sind meine Ansprüche auch nicht so extrem groß. Der iPod Shuffle eignet sich ja vor allem für die U-Bahn-Fahrt oder als Jogging-Begleiter, und in solchen Situationen ist die Bedienung und der Formfaktor wichtiger als der Klang. Man kann jedenfalls ordentlich aufdrehen, ohne dass es klirrt, die Bässe sind nicht sehr ausgeprägt, aber hörbar. Die Ohrhörer rutschen nicht so leicht aus den Ohren und sind angenehm zu tragen.
Fazit
Der neidische Blick auf den “großen” iPod mit Festplatte und Farbdisplay wird bleiben, aber als Einstiegs drogegerät tut es der iPod Shuffle allemal. Für den besonderen Einsatzzweck “Joggen” ist der SHuffle sogar allen anderen iPods vorzuziehen - beim Laufen bleibt eh keine Zeit, auf ein Display zu schauen oder den nächsten Wunschtitel auszuwählen. In ruhigen Momenten vermisst man aber schnell die Möglichkeit, aus den 180, 200 oder 230 Titeln den gewünschten Song herauszupicken. Insofern geht der Trend also eindeutig zum Zweit-iPod.
Gesamturteil: Empfehlenswertes Designer-Stück, gut als versteckter Begleiter, perfektes Zusammenspiel mit iTunes, guter Klang. Auf Dauer dürfte einem das Display fehlen.